Staupost: Warum @meinpaket nicht mein Paket ist
Siehe: http://twitpic.com/6p9x2s
Ergänzend dazu in Stichpunkten:
-Was will DHL eigentlich? Was soll das Merkmal sein, das sowohl Händler aus auch Kunden dazu bringt, dort einzukaufen, bzw in ihren Multi-Channel-Pool mit aufzunehmen? Ich sehe hier kein Alleinstellungsmerkmal gegenbüber ebay, Amazon Marketplace, Tradoria. [siehe hierzu auch die guten Ausführungen zu zweiseitigen Märkten von @marcelweiss ]
Im Gegenteil: der Anmelde-/Checkout Prozess ist zäh, es gab mal eine “Zwangsmitgliedschaft” für die Packstationen (Error: Viele Kunden wollen das nicht, da ein zusätzliches, nicht unerhebliches Risiko bzgl. Skimming besteht).
- Diese Gutschein-Rabatt-Dauerpenetration nervt. meinpaket ist in den Augen der Kunden ein Portal, das im Regelfall ein höheres Preisniveau als ebay bietet (bei den gleichen Händlern) und das nur dann attraktiv ist, wenn mal wieder eine “Aktion” läuft.
Dann kommen die Core-Schnäppchenjäger, sprengen die Serverkapazitäten, bestellen alles weg, bis die Händler überfordert sind, die in laufenden Aktionen just mal die Preise hochsetzen, was wieder die Kunden verärgert. Da alles drunter und drüber geht und natürlich kein Abgleich der Bestände in Echtzeit erfolgt, hagelt es hinterher Stornos seitens der Händler.
Die Folge: abgenervte Händler, abgenervte Kunden. Es kommen nur die Käufer wieder, die “es nötig haben” sich mit überlaufenen Seiten und Stornokram zu beschäftigen: Core- Schnäppchenjäger, die auf die nächste Aktion warten… Kundenbindung in attraktiven Zielgruppen? Zero. Das kostet nur Geld und bringt garnichts.
-Wenn Gutscheine-/Rabatte, dann selektiv, so wie PayPal es macht: Es werden nur bestimnte Kunden mit individuellen Gutscheincodes versorgt. Das sorgt für gesunde Aufmerksamkeit und sprengt nicht die eigene IT- Infrastruktur, da nicht zu einer bestimmten Zeit so ein Ansturm herrscht…
Kundendaten (eMail) aus dem DHL-Privatkundengeschäft, die auswertbar und gezielt nutzbar wären, sollten schließlich ausreichend vorhanden sein.
- Btw. Was soll der Name “meinpaket” eigentlich? Den hätte ich schon im Brainstorming eingedampft. Kunden assozieren damit doch kein Shoppingportal, sondern eher einen Tracking/Tracing- Service wie paketverfolgung.info. et al.
Außerdem ist der Name international als Marke wohl kaum zu etablieren.
Ergo: falscher Name, falscher Zeitpunkt, falsche Zwänge, falsche Technik, falsche Strategie. Meinpaket wird noch etwas als Zuschussgeschäft im luftleeren Raum bei DHL rumschwirren und irgendwann beerdigt werden.




![Staupost: Warum @meinpaket nicht mein Paket ist
Siehe: http://twitpic.com/6p9x2s
Ergänzend dazu in Stichpunkten:
-Was will DHL eigentlich? Was soll das Merkmal sein, das sowohl Händler aus auch Kunden dazu bringt, dort einzukaufen, bzw in ihren Multi-Channel-Pool mit aufzunehmen? Ich sehe hier kein Alleinstellungsmerkmal gegenbüber ebay, Amazon Marketplace, Tradoria. [siehe hierzu auch die guten Ausführungen zu zweiseitigen Märkten von @marcelweiss ]
Im Gegenteil: der Anmelde-/Checkout Prozess ist zäh, es gab mal eine “Zwangsmitgliedschaft” für die Packstationen (Error: Viele Kunden wollen das nicht, da ein zusätzliches, nicht unerhebliches Risiko bzgl. Skimming besteht).
- Diese Gutschein-Rabatt-Dauerpenetration nervt. meinpaket ist in den Augen der Kunden ein Portal, das im Regelfall ein höheres Preisniveau als ebay bietet (bei den gleichen Händlern) und das nur dann attraktiv ist, wenn mal wieder eine “Aktion” läuft.
Dann kommen die Core-Schnäppchenjäger, sprengen die Serverkapazitäten, bestellen alles weg, bis die Händler überfordert sind, die in laufenden Aktionen just mal die Preise hochsetzen, was wieder die Kunden verärgert. Da alles drunter und drüber geht und natürlich kein Abgleich der Bestände in Echtzeit erfolgt, hagelt es hinterher Stornos seitens der Händler.
Die Folge: abgenervte Händler, abgenervte Kunden. Es kommen nur die Käufer wieder, die “es nötig haben” sich mit überlaufenen Seiten und Stornokram zu beschäftigen: Core- Schnäppchenjäger, die auf die nächste Aktion warten… Kundenbindung in attraktiven Zielgruppen? Zero. Das kostet nur Geld und bringt garnichts.
-Wenn Gutscheine-/Rabatte, dann selektiv, so wie PayPal es macht: Es werden nur bestimnte Kunden mit individuellen Gutscheincodes versorgt. Das sorgt für gesunde Aufmerksamkeit und sprengt nicht die eigene IT- Infrastruktur, da nicht zu einer bestimmten Zeit so ein Ansturm herrscht…
Kundendaten (eMail) aus dem DHL-Privatkundengeschäft, die auswertbar und gezielt nutzbar wären, sollten schließlich ausreichend vorhanden sein.
- Btw. Was soll der Name “meinpaket” eigentlich? Den hätte ich schon im Brainstorming eingedampft. Kunden assozieren damit doch kein Shoppingportal, sondern eher einen Tracking/Tracing- Service wie paketverfolgung.info. et al.
Außerdem ist der Name international als Marke wohl kaum zu etablieren.
Ergo: falscher Name, falscher Zeitpunkt, falsche Zwänge, falsche Technik, falsche Strategie. Meinpaket wird noch etwas als Zuschussgeschäft im luftleeren Raum bei DHL rumschwirren und irgendwann beerdigt werden.](http://24.media.tumblr.com/tumblr_lrzbmzv4GA1qbcnl2o1_500.png)
